Internet

  

Unsere wichtigsten Regeln, nicht nur für Kinder:

1. Erklären Sie, dass es Inhalte gibt, die nicht für Kinder sind.
2. Setzen Sie eindeutige Regeln und erklären sie diese ihrem Kind.
3. Benutzen Sie immer eine Filtersoftware auf dem Computer.
4. Geben Sie niemals echte Namen, Adressen oder Daten an.
5. Vor Download und Bestellungen Rückfrage an die Eltern, ob das ok ist.

Regeln für die Internetnutzung

Bis 7 Jahren sollten Kinder maximal 30 Minuten am Tag surfen, ab 8 Jahren 45 Minuten, ab 10 Jahren eine Stunde und ab 12 Jahren nicht mehr als 1,5 Stunden pro Tag.

 


 

 
Es sind die Eltern, die in Sachen Internet Nachhilfeunterricht brauchen. Während ihre Kinder mit Leichtigkeit durch's Netz surfen und sich immer schnellere Rechner wünschen, holen die Eltern nur langsam auf. Trotzdem können sie den Kindern beim Umgang mit dem Internet unterstützen. Wie?

 

SCHAU HIN! mit den zehn goldenen Regeln:

 

1. Internetkenntnis

 

Unterstützen Sie die positive Einstellung Ihres Kindes zum Internet. Surfen Sie selbst, um Ihrem Kind interessante, möglichst werbefreie Seiten zeigen zu können. Den Umgang mit dem Internet sollten Eltern mit Ihren Kindern gemeinsam erlernen.

 

2. Gemeinsam surfen

 

Begleiten Sie Ihr Kind beim Surfen. Dies bedeutet nicht, dass Sie es durchgängig beaufsichtigen oder kontrollieren müssen. In Rufweite zu sein genügt, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können. Kinder, die noch nicht richtig lesen und schreiben können, sollten nicht allein ins Internet gehen.

 

3. Über Probleme sprechen

 

Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen die Dinge im Internet zeigt, die ihm unbehaglich sind oder Angst machen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über gute und schlechte Seiten im Netz. Melden Sie problematische Seiten.

 

4. Zeitplan

 

Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern feste Surfzeiten. Achten Sie darauf, dass diese eingehalten werden. Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Zeiten auch die Nutzung von anderen Medien wie Fernsehen oder Computerspiele. Trotz Internetflatrate, die eine zeitlich unbegrenzte Nutzung des Internets ermöglicht, sollte Ihr Kind nicht endlos im Internet surfen.

 

5. Kindgerechte Schutzsoftware

 

Installieren Sie eine kindgerechte Startseite und möglichst eine Schutzsoftware, entsprechend der Altersgruppe.

 

6. Adressenverzeichnis anlegen

 

Erstellen Sie Ihrem Kind ein eigenes Verzeichnis mit Lesezeichen bzw. Favoriten, das gemeinsam gepflegt und erweitert werden kann. So kann Ihr Kind seine Lieblingsseiten direkt anwählen und muss nicht wahllos im Netz herumsuchen.

 

7. E-Mail-Konto

 

Richten Sie Ihrem Kind eine E-Mail-Adresse ein, bei der sein wirklicher Name nicht erkennbar ist . Erklären Sie Ihrem Kind, dass es seine E-Mail-Adresse nicht achtlos weitergeben darf, da sonst "Junk-Mails" (Werbung) im Postfach landen könnten.

 

8. Persönliche Daten

 

Machen Sie Ihr Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten über sich und die Familie nicht online weitergeben darf. Kinder müssen wissen, dass sie sich niemals allein mit einem "Cyberfreund" treffen dürfen.

 

9. Downloads und Bestellungen

 

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Kind keine Kreditkartennummern zugänglich machen. Diese ermöglichen den Einkauf per Mausklick!

 

10. Erfahrungsaustausch

 

Erkundigen Sie sich über den Internet-Einsatz in der Schule. Sprechen Sie mit anderen Eltern über Ihre "Kinder im Netz".